Kittenfishing: Wenn das Profil ein bisschen zu gut klingt
Kittenfishing: das leichte Beschönigen des eigenen Dating-Profils durch bearbeitete Fotos oder übertriebene Angaben – und warum es sich nicht lohnt.
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Was bedeutet Kittenfishing?
Inhalt
Woher der Begriff kommt
Der Name spielt auf Catfishing an – aber in abgeschwächter Form: ein „Kitten“ statt einer ausgewachsenen „Cat“. Statt einer komplett erfundenen Identität geht es um kleinere, oft absichtliche Ungenauigkeiten, die das eigene Profil attraktiver erscheinen lassen sollen.
Typische Formen von Kittenfishing
- Stark bearbeitete oder alte Fotos – Filter, die das Aussehen deutlich verändern, oder Bilder, die mehrere Jahre zurückliegen.
- Geschöntes Alter oder geschönte Körpergröße – kleine Abweichungen, die beim Treffen aber auffallen.
- Übertriebene Berufsbezeichnungen – aus einem Praktikum wird eine „leitende Position“.
- Aufgebauschte Interessen – ein einmaliger Ausflug wird zur „Leidenschaft fürs Wandern“.
Meist keine böse Absicht
Warum es sich nicht lohnt
Ein geschöntes Profil bringt vielleicht mehr Matches, aber die Ernüchterung beim ersten Treffen ist vorprogrammiert. Wer stattdessen ein aktuelles, ehrliches Bild wählt, hat weniger, dafür aber passendere Kontakte. Tipps dafür stehen unter die besten Fotos fürs Dating-Profil.
Wie du Kittenfishing beim Gegenüber erkennst
- Alle Fotos wirken sehr ähnlich gefiltert oder stammen erkennbar aus einem einzigen Fotoshooting.
- Angaben im Chat weichen leicht, aber wiederholt von den Profildetails ab.
- Ein Videoanruf vor dem Treffen wird auffällig oft aufgeschoben.
Ein kurzer Videoanruf vor dem ersten Treffen klärt die meisten dieser Fragen schnell. Mehr dazu unter Fake-Profile erkennen.